Geschichte
Hauptideologin und Initiatorin der Gründung der Stiftung ist Frau Elena Michri – eine herausragende Expertin für die deutsche Sprache in unserem Land. Am 22. April 1993 gründeten sechsundsechzig Enthusiasten in Sofia die„Friedrich Schiller“ Stiftung mit dem Ziel, die Verbreitung und Förderung des Deutschunterrichts und der deutschen Kultur in der Republik Bulgarien zu unterstützen. Wenige Monate später wurde die Stiftung beim Stadtgericht Sofia registriert und nahm noch im selben Jahr ihre Tätigkeit auf.
Zu Beginn startet der Deutschunterricht mit zwei Vorschulgruppen im Kindergarten, und bereits im folgenden Jahr wird ein Vertrag mit der 19. Schule „Elin Pelin“ abgeschlossen, wo die Kinder in die erste Klasse übertreten. Später wird der Unterricht der Kinder an die 20. Schule „Todor Minkov“ verlagert und danach an die 55. Schule „Petko Karavelov“, wo wir auch heute noch tätig sind.
Seit 2006 erweitert die Stiftung ihre Tätigkeit auf die 145. Grundschule „Simeon Radev“, ab 2017 auf die 131. Schule „K.A. Timirjasev“ und ab 2023 auch auf die 69. Schule „Dimitar Marinov”.
Die „Friedrich Schiller“ Stiftung arbeitet mit dem Lehrstuhl für „Methodik“ der Fakultät für „Klassische und Neue Philologien“ an der Universität Sofia „St. Kliment Ohridski“ zusammen, deren Studierende das Privileg haben, Unterrichtsstunden zu beobachten, die den Kriterien des modernen Fremdsprachenunterrichts entsprechen.
So bildet die „Friedrich Schiller“ Stiftung seit über 30 Jahren ihre Schüler und Schülerinnen im Deutschen aus und führt sie in die Kultur und Traditionen der deutschsprachigen Länder ein.